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en voyage

Sonnenball auf Schloss Nischwitz anno 2005

Die Hoheiten aus Preussen vor dem Schloss.(Nanu, schon wieder ein neuer König?)

Höfisches Paar

Jedes Jahr im Juli findet auf Schloss Nischwitz bei Wurzen ein opulentes Fest für alle Sinne statt - der “Sonnenball”.

Dieses Jahr liessen es sich die sächsischen Veranstalter, “Les Amis du Soleil e.V.”, nicht nehmen, auch einen Gast aus dem sonst nicht so wohlgelittenen Preussen einzuladen - Friedrich Wilhelm I und seine Gemahlin Sophie Dorothea.

Der barocke Zeitgeist dieses Festes verbindet Pracht, Lebenslust und Genuss dieser Epoche mit den Künsten, wie Tanz, Theater, Musik und Feuerwerk.

 

... und hier im Schlossgarten mit dem “Feuervogel”.

Mit barocken Tänzen bis in den Abend wurde das p.p. Publikum amüsant in Bewegung gehalten.

Ihre Hoheit Sophie Dorothea, alias Margrit Henseke, war vom Sonnenball so angetan, dass Ihre Eindrücke sofort in die Vorbereitung des Schlossfestes 2006 auf Schloss Wusterhausen aufgenommen wurden.

Japans Kampfkunst in königlicher Huld

Ehrenecke

Anno 2005, 5. und 6. November fanden in Königs Wusterhausen, der Jagdresidenz Ihrer königlichen Hoheiten, die Deutschen Kata-Meisterschaften statt.

Feierlicher Einmarsch der Wettkämpfer in die Paul-Dinter-Halle, im Gefolge Seiner Majestät, König Friedrich Wilhelm I und seiner Gemahlin eskortiert von den Langen Kerls.

Nach der Ansprache des Königs Friedrich Wilhelm I, dem gemeinsamen Gesang der Brandenburg Hymne und den Grußworten der Schirmherren und Offiziellen konnten die Wettkämpfe beginnen.
Majestät ließ es sich nicht nehmen, seinen brandenburgischen Kämpfern die Worte “Da geht ihr hin und zeigt, dass wir Preussen auch japanisch können” mit auf den Weg zu geben.

Kleine Panne am Rande: Hündchen Bella entwischte Ihrer Hoheit Sophie Dorothea und wollte sich auf kurzem Wege auf die Matten begeben (die passende Kampfkleidung hatte sie ja zumindest farblich auch an), konnte dann aber doch am Eingreifen in die Wettkämpfe gehindert werden.

Am Samstag Abend waren alle Offiziellen, Teilnehmer und natürlich auch die Königlichen Hoheiten zum Sportlerball auf Schloss & Rittergut Schenkendorf bei Vlad Dracula Prinz Kretzulesco geladen, und liessen sich die brandenburgischen Spezialitäten vom Büffet und Fass munden.

Die Fotos wurden mir freundlicherweise von Frau Birgit Arendt, Pressereferentin Brandenburgischer Judo-Verband e.V. zur Verfügung gestellt.

Merci !


Die Königlichen Hoheiten, Friedrich Wilhelm I und seine Gemahlin Sophie Dorothea beglückwünschen die Sieger und bedanken sich bei Allen, die zum Gelingen dieser Deutschen Meisterschaften beigetragen haben..

Menuett & Plauderei

Das Königspaar aus Königs Wusterhausen anno 2006 in Berlin

Maerkische Heide, maerkischer Sand Sind des Maerkers Freude,
Sind sein Heimatland.
Steige hoch, du roter Adler,
Hoch ueber Sumpf und Sand,
Hoch ueber dunkle Kiefernwaelder!
Heil Dir mein Brandenburger Land!

(Strophe 1 der Brandenburg Hymne von
Gustav Buechsenschuetz)

Unter den Klängen “Märkische Heide”, intoniert vom Dahmeland-Orchester, erschienen anlässlich der “Grünen Woche” in Berlin der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I und seine Gemahlin Sophie Dorothea auf der Bühne und animierten die Besucher zum Mitsingen.

Während der sparsame König sich ausmalte, welche Einnahmen für sein Staatssäckel und für die Besoldung Langer Kerls geflossen wären, ja, wenn er die “Grüne Woche” inszeniert hätte, schwelgte seine Königin in Vorstellungen von funkelndem Schmuck, neuen Garderoben und schönem Porzellan.
Kommentar F.W. I:” Ihr Weiber denkt doch immer nur an Pomp und Tand”.

Nachdem die Besucher noch herzlich vom Königspaar zum Schlossfest am
30. September 2006 auf Schloss Wusterhausen eingeladen wurden, verliessen wir, Menuett tanzend, die Bühne.
Die Pferde nicht schonend und den Kutscher zur Eile antreibend, ging es eilends zurück nach Wusterhusen. Hier hatte der Bürgermeister das Königspaar eingeladen, pour une surprise, zum Abschluss des Konzertes von Kammersänger Rainer Süß, zu erscheinen.

 

Schloss Charlottenburg

Die 19. Lange Nacht der Museen zu Berlin rief mich am 29. Januar 2006 nach Schloss Charlottenburg. Ein Ort, an dem sich Friedrich I und Sophie Charlotte, die Eltern meines Gemahl Friedrich Wilhelm I, und die preußische Hofgesellschaft in den Wintermonaten zur Ballsaison versammelten.
Heute so wie damals wurde der Abend mit dem Bauen von Masken, höfischen Tänzen und gepflegter Konversation verbracht.

Ihro königl. Hoheit Sophie Dorothea mit ihrer ersten Hofdame...

...und zwei vom Spectacle sehr angetanen höfischen Elevinnen.

p.s.: Am nächsten Tage brachte mir die königliche Kurierpost (sprich Email) noch folgende interessante Mitteilung:

      “Ihro Majestaet waren am Samstagabend im Schloss Charlottenburg
      so gnaedig, mir dero allerhoechstes Ohr zu leihen und mir Gelegenheit zu geben,
      einen discreten tiefen Blick in dero wohlgeformtes Decollete zu werfen,
      worueber ich vergessen habe zuzuhoeren, zu welcher Veranstaltung an welchem Datum ich erwartet werde.

      Dem Herren konnte geholfen werden.

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